NF_Plan_Festung_Koblenz
Neuendorfer
Flesche
Das Denkmal

Nach Weisung der IMMK Koblenz mussten nach dem I. Weltkrieg die Festungsanlagen weitgehend geschleift werden. Vom Festungssystem Feste Kaiser Franz blieben nur wenige Teile danach erhalten. Der militärische Wert der Festungsanlagen ging danach verloren.
Die Besatzungsstreitkräfte nutzten die unterirdischen verbliebenen Anlagen der Neuendorfer Flesche teilweise als Waffen- und Munitionslager. In den Wirren den II. Weltkrieges suchte die Lützeler und Neuendorfer Bevölkerung Schutz in den unterirdischen Ganganlagen. Zeugnisse davon sind heute noch zu sehen und teilweise erhalten.
Auf dem Gelände der ehemaligen Festungsanlage steht heute die Rhein-Kaserne.

Freilegungen 1994:
Luftaufnahme vom freigelegten Inneren Werk der Neuendorfer Flesche, zu erkennen sind die recvhte Escarpenmauer mit Schießscharten, ein Teil der Poterne und der Bonnetkasematte in der Spitze des inneren Werks.
(Foto: FNF, 1994)

Luftbild Ausgrabungen NF
Escarpenmauer
Ausgrabungen_Geb_11_Poterne

1994 begannen in der Rhein-Kaserne umfangreiche Bauarbeiten zum Bau eines neuen Wirtschaftsgebäudes, genau an der Stelle, wo man noch Teile der Escarpe, Poterne und Hauptgraben der Neuendorfer Flesche vermutete.
Dank Unterstützung der Verantwortlichen in der
Rhein- Kaserne, insbesondere der Bauverwaltung konnten viele Teile freigelegt werden.
Nach eingehender Dokumentation, Begutachtung und Vermessung wurden die vorgefundenen Festungsteile abgetragen.

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1988 wurde auf Antrag des Kasernenkommandanten die Neuendorfer Flesche durch die Untere Denkmalschutzbehörde unter Denkmalschutz gestellt.

Zu Beginn der 90er Jahre plante man für die Rhein-Kaserne eine neues Wirtschaftsgebäude, genau an der Stelle, wo wesentliche Teile der ehemaligen Festungsanlage vermutete. 1994 begannen die Erdarbeiten für das Fundament. Unter Mitwirkung der Unteren Denkmalschutzbehörde wurden die Teile umfänglich freigelegt, dokumentiert und mit Unterstützung der Heeresflieger aus Mendig fotografiert (siehe Schwarz-Weiß-Foto oben).
Dank des Einwirkens des Staatsbauamtes Koblenz Nord konnte dann ein Grabenschnitt durch den Hauptgraben geplant werden, der dann 1995 feierlich für die Öffentlichkeit freigegeben werden konnte.

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Neuestes Bild eines Horschgangs 2004
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Ein kleiner Einblick in die unterirdischen Festungsteile der Neuendorfer Flesche.
Oben links: Kehlgang am Einstieg, oben rechts:Minengalerie. kleine Fotos: Horchgang und geöffnete Kasematte hinter der Escarpenmauer.
(Foto: Klevenow, 2004)

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Neuendorfer Flesche

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© by Förderkreis Neuendorfer Flesche Koblenz (2001-2017) Letzte Aktualisierung am 18.09.2017